Leuchtende Kunst am Bau
Der Entwurf einer Licht-Installation „Dach Hoch2“ der Lichtkünstlerin Claudia Wissmann am Gebäude des Landkreises Göttingen (Altbau) stellt für Göttingen ein Highlight dar. Zwischen der obersten Etage des Gebäudes und der Dachplatte des Flachdaches gab es einen zurückgesetzten Vorsprung, der dem Dach ein schwebendes Aussehen verleiht. In diese Lücke wurde ein sich abhebender Lichtkeil eingesetzt, der an der Hauskante Ecke Bürgerstraße/Reinhäuser Landstraße zudem nach unten führt. Am 23. November 2007 wurde das Licht-Kunstwerk offiziell in Betrieb genommen.
Jury
Der Entwurf „Dach Hoch 2“ der Lichtkünstlerin Claudia Wissmann wurde unter fünf eingereichten Vorschlägen von einer Jury ausgewiesener Kunstkenner aus Südniedersachsen einstimmig zur Umsetzung empfohlen. Zum einen erreicht die Lichtinstallation „mit einem dezenten Eingriff ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit“: „Die dynamische Komponente wird auf sinnfällige Weise umgesetzt“. Zudem wird der 50er Jahre Architektur mit der Rasterfassade ebenso intelligent wie ironisch entgegengewirkt.
Licht als Werkzeug – Licht als Kunst
Die Lichtkunstinstallation „Dach Hoch 2“ von Claudia Wissmann fügt sich sehr gut in die Wissenschafts- und Wirtschaftsgeschichte der Stadt Göttingen hinein, die für die Region sehr bedeutend ist: Göttingen war und ist die Stadt der Optik, der Photonik und des (Laser-)Lichts – von Carl Friedrich Gauß bis zum heutigen Measurement Valley. Dem „Licht als Werkzeug“ gesellt sich nun „Licht als Kunst“ zur Seite. Als architektonische Komponente wirkt sie für Göttingen profilierend.
Die Verwaltung des Landkreises Göttingen
Licht ist ein Medium der Transparenz. Die Lichtinstallation fällt in eine Phase, in der die Verwaltung des Landkreises Göttingen erheblich an der Verbesserung ihrer Strukturen arbeitet. So trägt das Lichtkunstprojekt auch dazu bei, die Verwaltung des Landkreises Göttingen in neuem Licht erscheinen zu lassen.
Finanzierung
Das Lichtkunstprojekt wurde und wird durch Sponsoren finanziert.
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